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Pressemitteilungen vom 05.03.2010:

Schmitz: Klares Votum für einen ökologisch sensiblen Ausbau

Einstimmig hat der FDP-Kreisvorstand Mainz-Stadt eine Resolution für einen ökologisch-sensiblen Ausbau der A 643 verabschiedet. Damit habe die FDP in der Auseinandersetzung um den Ausbau der A 643 eine klare Position bezogen, so der Landtagsabgeordnete und FDP-Kreisverbandsvorsitzende Dr. Peter Schmitz.

Die FDP Mainz begrüßt den dringend notwendigen Ausbau der A 643. Die derzeitige Situation ist aus unterschiedlichen Gründen unzureichend und dringend verbesserungswürdig:

  • regelmäßige Staus, insbesondere zu den täglichen Höchstbelastungszeiten im Berufsverkehr

  • Verlust der Entlastungsfunktion der Autobahn mit zunehmender Verkehrsbelastung vor allem in Mainz-Mombach und Mainz-Gonsenheim

  • dadurch erhöhte ökologische Belastung hinsichtlich Lärm-, Feinstaub -und anderer Schadstoffemissionen bei fehlendem technischem Lärmschutz

  • lästige zeitraubende und kostenintensive Mobilitätsbehinderungen auch für Verkehrsteilnehmer vor allem der nördlichen Mainzer Stadtteile

  • ökologisch unangemessene Verbindung des Naturschutzgebietes „Mainzer Sand“ zum „Lennebergwald“

  • Erneuerungsbedürftigkeit der Schiersteiner Brücke sowie des Fußgängerüberganges Vierzehn-Nothelfer-Kapelle


Die FDP Mainz spricht sich im Rahmen des baldmöglichen Ausbaus für die folgenden Punkte aus:

  • dreispuriger Ausbau zur Verhinderung einer „Flaschenhalsbildung“ zwischen Mainzer Ring und Schiersteiner Brücke zur Verkehrsflussverstetigung und daraus resultierender Absenkung der Lärm- und Schadstoffemissionen unter Beibehaltung der bestehenden Geschwindigkeitsbeschränkung im betreffenden Teilgebiet der A 643

  • optimaler Lärmschutz in Richtung Wohnbebauung vor allem der Stadtteile Mainz-Mombach und Mainz-Gonsenheim

  • Lärmschutzmassnahmen durch Erdaushubwälle in Richtung des „Lennebergwaldes“
  • Ausführung der Straßendecke mit lärmminderndem Belag

  • schmalerer Mittelstreifen zur Reduktion des Landschaftsverbrauches

  • Verhinderung bzw. Minimierung von negativen Auswirkungen der Baumassnahmen auf das bestehende Ökosystem (insbesondere „Wasserhaushalt“)

  • Errichtung zweier Landschaftsbrücken von je mindestens 50 Meter Breite

  • ökosensible Platzierung der ersten Landschaftsbrücke (dem Vorschlag des Naturschutz-beirates der Stadt Mainz und der örtlichen Naturschutzverbände folgend) in Richtung BAB Anschlussstelle Mainz-Gonsenheim neben der zu erhaltenden Schwerlastbrücke der US-Streitkräfte

  • Ersatz des bestehenden Übergangs an der Vierzehn-Nothelfer-Kapelle durch eine ebenfalls ca. 50 Meter breite Landschaftsbrücke zur Verbesserung des Naherholungsangebotes für die Mainzer Bevölkerung und als ökologische Kompensation für Landschaftsverbrauch und Eingriffe im Bereich des „Lennebergwaldes“

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